SSD Festplatte bringt dein MacBook zum rasen

SSD Festplatten hatten früher einmal das Problem, dass sie sehr schnell kaputt gingen. Wenige Lese/Schreibvorgänge reichten aus, dann war die Festplatte bereits hinüber. Inzwischen sind derartige Auffälligkeiten kaum bzw. gar nicht mehr vorhanden, vielmehr sind SSD Festplatten zum neuen Trend 2012 geworden. Gute Gründe für eine SSD

Dabei wirken die SSD Festplatten zu Beginn eher zweifelhaft, schließlich haben sie deutlich weniger Speicher und kosten unglaublich viel Geld. Doch dieser erste Eindruck täuscht, denn obwohl der Kostenpunkt wirklich ein nicht zu vergessener Faktor ist, so liefert eine SSD auch jede Menge gute Gründe. Der größte Vorteil: Die unglaubliche Geschwindigkeit.

Performance satt

Wer eine SSD Festplatte in sein MacBook einbaut, wird den Geschwindigkeitszuwachs gleich nach dem Start bemerken. Das Hochfahren geht nun nämlich nicht nur etwas schneller, nein, das System rast nahezu. Wenige Sekunden, schon befinden wir uns auf der Arbeitsoberfläche. Doch damit ist noch lange nicht Schluss, denn eine SSD Festplatte entfaltet ihre Leistung vor allem im Alltag.

Programme öffnen wie der Blitz

Allgemein werden mit einer SSD Festplatte alle Vorgänge vom System stark beschleunigt, wovon natürlich auch die Programme profitieren. Photoshop öffnet sich einige Sekunden schneller, iTunes arbeitet auf hochtouren, allgemein starten Programme einfach deutlich zügiger. Was vorher einige Sekunden dauerte, funktioniert mit einer SSD innerhalb von Millisekunden. Der Zuwachs an Performance ist vor allem beim starten und beenden deutlich spürbar, denn nahezu alle Aktionen sind nach einem Augenzweikern bereits abgeschlossenen.

So funktioniert eine SSD

Die Performance kommt natürlich nicht von irgendwoher. SSD Festplatten verzichten vielmehr auf die typische Technik und nutzen Flash-Speicher. Dieser hat grundsätzliche ein kürzere Lebensdauer, allerdings auch deutlich höhere Zugriffszeiten. Doch eine SSD ist nicht gleich eine SSD, denn auch hier gibt es Unterschiede. So nutzen viele Hersteller den MLC-NAND-Flash-Speicher, der zwar günstiger ist, dafür aber auch schneller den Geist aufgibt. Abhilfe schafft hier der SLC-NAND-Flash-Speicher, der seltener Verbaut wird und deutlich teurer ist. Im Gegensatz zum MLC-NAND-Flash-Speicher, hat der SLC-NAND-Flash-Speicher eine zehnmal längere Lebensdauer. Davon abgesehen sind es aber die Zugriffszeiten, die eine SSD von normalen Festplatten abhebt. Während eine Festplatte Mechanisch funktioniert, liest sich Flash-Speicher ganz direkt aus, was natürlich deutlich schneller funktioniert.

Schwer zu beschreiben

Der Leistungsschub einer SSD Festplatte ist letztendlich nur äußerst schwer zu beschreiben, doch sehr stark zu spüren. Wer auch nur einmal in den Genuss einer SSD gekommen ist, der wird nie wieder in seinem Leben mit einer normalen Festplatte arbeiten wollen. Der Workflow wird durch die neue Technik jedenfalls noch flüssiger, da all die kleinen Wartezeiten plötzlich verschwunden sind. Für alle, die keine Lust haben beim speichern und starten zu warten, lohnt sich eine SSD deshalb definitiv.